15.Apr

Herzlich willkommen - Einführungsveranstaltung für Stipendiaten/innen in Potsdam

108 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten begrüßte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an diesem Wochenende bei der Einführungsveranstaltung in Potsdam. VSA-Vizepräsidentin Stefanie Simonetti und VSA-Geschäftsführerin Kerstin Laabs hießen die Teilnehmer im Namen des Alumniverbands VSA herzlich willkommen und präsentierten die Leistungen und Aktivitäten des VSA .

"Wenn wir von Freiheit reden, so glauben wir an den schöpferischen Menschen!" (Theodor Heuss, 1948). Die Teilnehmer wurden diesem Ausspruch von Theodor Heuss mehr als gerecht: Geistreich und mit viel Witz stellten die neuen Stipendiaten sich selbst und ihre Studienfächer vor. Anschließend berichtete der Sprecherrat der Stipendiaten nach der Devise "Selbstorganisation ist unser Markenzeichen" von den vielfältigen Möglichkeiten für Stipendiaten sich zu engagieren. Die Koordinatoren der bestehenden stipendiatischen Arbeitskreise und Initiativen präsentierten ihre Projekte und luden zum Mitmachen ein. Der VSA arbeitet vertrauensvoll mit dem Sprecherrat und der Begabtenförderung der Stiftung zusammen und sicherte den neuen Stipendiaten Unterstützung für ihre Projekte zu.

Auch der politische Diskurs wurde gepflegt. Sylvia Canel, MdB und FDP-Landesvorsitzende in Hamburg, vermittelte fesselnde Einblicke in ihre parlamentarische Arbeit und beantwortete mit großer Offenheit die Fragen der Stipendiaten. Sie appellierte an die Stipendiaten, mit eigenen Ideen gesellschaftspolitische Debatten zu initiieren und voranzutreiben. Das "liberale Vorfeld" war durch die Bundesvorsitzenden des Bundesverbands Liberale Hochschulgruppen, Josephine Dietzsch, und der Jungen Liberalen, Lasse Becker, ebenfalls vertreten. 

Wir freuen uns, dass viele Stipendiaten bereits während der Veranstaltung dem VSA beigetreten sind.
Herzlich willkommen in unserer Gemeinschaft, in unserem "Netzwerk mit Nutzwert".

Verfasst von Kerstin Laabs in Veranstaltungen
14.Apr

Anmeldung für den Ball 2012 freigegeben

Ab sofort ist die Anmeldung zum Ball 2012 in Bonn freigeschaltet und direkt über das Anmeldeformular möglich. Bis zum 30. April 2012 wird ein Frühbucherrabatt in Höhe von 10,00 € pro Ballkarte gewährt - jetzt buchen!

Verfasst von Michael Kuehle in Veranstaltungen
13.Mär

Burnout-Prävention durch Verständnis, Zuwendung und Auszeiten

Ein Burnout kommt selten aus heiterem Himmel, ist für Betroffene trotzdem immer eine Überraschung. Wie das kommt und was das Arbeits- und Familienumfeld dagegen tun kann, thematisierten die Teilnehmer dieser von Altstipendiat Jan Peschka und der VSA-Community Schweiz in Kooperation mit der Swisscom AG, dem Swiss-German Club und dem Bundesverband der deutschen Volks- und Betriebswirte organisierten Veranstaltung im Swisscom BrainGym in Bern.

52% der Arbeitnehmer fühlen sich am Arbeitsplatz manchmal, 34% sogar chronisch gestresst. Dr. Barbara Hochstrasser, Chefärztin, definiert Burnout als "eine arbeitsbezogene Stressbelastungsstörung, die zu einem dauerhaften negativen Gemütszustand bei 'normalen' Individuen führt". Die äusseren Kennzeichen sind vor allem Erschöpfungszustände, das Gefühl der verringerten Leistungsfähigkeit und Zynismus.

Susanne Buri, Leiterin des Gesundheitsmanagements der Swisscom, setzt auf Prävention und die Sensibilisierung der Führungskräfte für erste Anzeichen und mögliche Sofortmaßnahmen. Ein Ausfall einer Führungskraft durch Burnout ist erheblich teurer für ein Unternehmen als die frühzeitige Einleitung von Entlastungsmaßnahmen.

Der Psychiater Dr. Peter Kissling begleitet Patienten auf ihrem Rückweg in den beruflichen und familiären Alltag und betonte, Betroffene müssten ihre Situation selbst frühzeitig erkennen. Auch die private und berufliche Umwelt sollte ihnen die Angst vor einer Stigmatisierung nehmen. Schwierige Fälle ergeben sich meistens daraus, dass Patienten sich erst melden, wenn sie in der Sackgasse der sozialen Isolation angelangt, körperlich und psychisch am Ende und von Suizidgedanken belastet sind. Hier ist das soziale Umfeld in der Verantwortung und kann - in Kenntnis der einschlägigen Symptome - gezielt helfen.

In der Diskussion ging es auch um weibliche Führungskräfte. Haben Frauen mehr Verständnis und Einfühlungsvermögen für stressbelastete Mitarbeiter? Die Meinungen gingen auseinander. Ein Teilnehmer merkte an, er profitiere in Hinblick auf seine Work-Life-Balance sehr von dem Führungsstil seiner ersten weiblichen Vorgesetzten und möchte diese Erfahrung nicht missen.

Verfasst von Kerstin Laabs in Veranstaltungen
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